Gärtnerei Schippani, Österreich
Biomasseanlage zur Glashausbeheizung
Blassfarbene Paradeiser, überdimensionale Gurken außerhalb der Saison – das geschmacklose Gemüse im Supermarkt entspricht nicht dem österreichischen Gaumen. Die Gärtnerei Schippani überzeugt seit 1992 mit der Qualität von frischen Tomaten und Gurken, welche über die Genossenschaft der LGV-Frischgemüse vertrieben wird. HERZ Energietechnik durfte gemeinsam mit Binder die Gärtnerei bei der nachhaltigen Beheizung der Glashäuser unterstützen.
Der Einsatz von Biomasseanlagen im Bereich Gartenbau steigt in den letzten Jahren stetig an und gewinnt immer mehr an Bedeutung auch hier nachhaltig zu handeln. So setzt auch die Gärtnerei Schippani auf Biomasse bei der Beheizung ihrer Glashäuser. Als Komplettanbieter für erneuerbare Energiesysteme bis 1.500 kW bietet HERZ Energietechnik gemeinsam mit der Binder Energietechnik ein maßgeschneidertes Paket zur Glashausbeheizung mit Hackgutanlagen an.
Die neue Anlage
Im Einsatz ist eine Hackgutanlage firematic mit 500 kW sowie ein Binder Hackgutkessel mit Schubrostfeuerung mit 1.000 kW zur Beheizung der Glashäuser. Die Beschickung der Anlagen erfolgt durch eine 3-bahnige Schubbodenaustragung mit Querförderschnecke. Die anfallende Asche wird mittels zentraler Aschenaustragung in eine externe Aschentonne befördert.
Mit den Hackgutanlagen von HERZ und Binder können somit rund 1,5 – 2 Hektar Fläche beheizt werden.
Gärtnerei Schippani
Gärtnerei Schippani baut auf rund 2 ha gartenbaulicher Fläche frische Gurken und Tomaten. Das Unternehmen hat seinen Sitz im 11. Wiener Gemeindebezirk. Anneliese Schippani, Eigentümerin und Obfrau der Wiener Gärtnerinnen und Kammerrätin der LK Wien, kümmert sich gemeinsam mit Leopold Schippani um die Qualität und Anbau der Produkte.
Seit 2012 steht das Unternehmen auch Schulen für Ausflüge zur Verfügung und ist ein zertifizierter “Schule am Bauernhof” Betrieb. Unter dem Titel “Ich bin kostbar – komm und koste mich!” gewährt das Unternehmen Kindern und Jugendlichen einen Blick in die kostbare Welt vom Frischgemüse. Das Programm verfolgt das Ziel, das Verbraucherbewusstsein der jungen Generation zu stärken und eine zukunftsorientierte Verbraucherkompetenz zu schulen.

